Guerlain Terra Ora

Sonne auf der Haut, nein Danke. Ein guter Teint, ja bitte. Um dies zu erzielen, kommt man an Guerlain im Sommer einfach nicht vorbei. Wenn es zu Bronzern und anderen “Sonnen-Produkten” kommt, hat das Label eindeutig die Nase vorne. Klar geht es jedes Jahr ums gleiche Thema, doch Guerlain schafft es immer wieder die Produkte auf den Punkt zu bringen, neue Nuancen und noch bessere Texturen zu kreieren. Das Einzige, was mich bei den Terracotta-Kollektionen noch immer irritiert, sind die dazugehörigen PR-Bilder, bei denen es meist jemand mit dem Photoshop etwas zu gut meint. Immerhin sind die Bilder dieses Jahr besser geworden. Natalia Vodianova schlüpfte dazu in die Rolle einer antiken Hohepriesterin der Sonne.

Die diesjährige Terra Ora Kollektion ist von einer faszinierenden Epoche, der Antike und deren zeitloser Eleganz, beeinflusst. Das Starprodukt der Kollektion ist der Bräunungspuder Terra Ora. Die geschickte Kombination von zwei kontrastierenden Nuancen ermöglicht das Spiel mit Schatten- und Lichteffekten, um die Gesichtszüge subtil neu zu modellieren. Der Goldsandton in der Mitte bringt die gewölbten Zonen des Gesichts, die Wangenknochen, die Augenbrauenbögen, den oberen Bereich des Kinns, den Nasenrücken sowie die Wölbungen der Schultern und des Dekolletés, zum Strahlen und betont sie, genauso wie es Sonnenstrahlen tun würden. Das rundherum angeordnete, subtile und schillernde Ocker unterstreicht zart die Schattenzonen des Gesichts, d.h. die Nasenflügel, Wangenhöhlen und Vertiefungen des Dekolletés. Die sehr sanften und seidigen Texturen verschmelzen perfekt in einem anmutigen Hauch. Die Haut ist gebräunt und strahlend, ohne dass sich Ränder abzeichnen. Auch die Dose ist ein wahres Schmuckstück. Die Verzierung greift das Motiv der Kettenglieder des Schmucks der Vestalinnen auf. Die Guerlain Collector Puderdose aus schwarzem Holz ist mit dem goldenen Siegel von Terra Ora geschmückt.

Foto: Guerlain

 
 
 

Kommentare